Ausgewählte EZEF-Filme als Home-Angebot
Eine Auswahl ausezeichneter Spiel- und Dokumentarfilme aus dem EZEF-Programm steht auch mit Home-Rechten zur Verfügung,sie können also ausschließlich für die private Nutzung erworben werden. Der Katalog bietet einen Überblick über alle lieferbaren Titel, die Sie bei uns zu einem besonders günstigen Kennenlern-Angebot bestellen können.
DVD-Katalog mit Home-Rechten
Essen im Eimer - Ein Film zur Kampagne gegen die große Lebensmittelvergiftung
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Wie viele Lebensmittel unnötig weggeworfen werden, darüber gibt eine Studie Auskunft, die Verbraucherministerin Aigner im März 2012 der Öffentlichkeit vorstellte. Demnach verschwinden jährlich pro Kopf 82 kg genießbarer Lebensmittel im Müll. „Während in den Industrieländern Lebensmittel in der Mülltonne landen, die eigentlich auf die Teller gehören, leiden vor allem in Ländern des Südens viele Menschen Hunger. Sie können sich weder Lebensmittel leisten, noch haben sie Zugang zu Land.“, so Brot für die Welt, Evangelischer Entwicklungsdienst und Slow Food in einer gemeinsamen Erklärung.
Aufklärung über diese Zusammenhänge bietet der 30-minütige Film „Essen im Eimer“ des Filmemachers Valentin Thurn. Der vom EED geförderte Film wurde im Rahmen der ARD-Themenwoche „Essen ist Leben“ ausgestrahlt; der lange Dokumentarfilm, der unter dem Titel „Taste the Waste“ in die Kinos kam, erreichte schon weit über 100.000 ZuschauerInnen.
Sehr eindringlich macht Valentin Thurn auf die verheerenden Zusammenhänge von Lebensmittelverschwendung und der Zerstörung des globalen Ökosystems aufmerksam. Im Gespräch mit Bauern, Wissenschaftlern, Bäckern und Supermarktangestellten stellt der Film die Folgen einer industrialisierten Landwirtschaft und grenzenlosen Konsums in Frage, er lässt aber auch Menschen zu Wort kommen, die – als „Mülltaucher“ oder Mitglieder von Agrargenossenschaften – eine andere Art der Ernährung und des achtsamen Umgangs mit Ressourcen gefunden haben.
Der sorgfältig recherchierte Film kommt zu dem Schluss, dass schon eine Halbierung der Lebensmittelverschwendung in den Industrieländern das Weltklima so beeinflussen würde, als ob jedes zweite Auto stillgelegt wäre.
Nähere Informationen und den Flyer zum Film finden Sie hier : Info`s und Flyer zum Film
Hunger – Dokumentarfilm über „eines der brisantesten Probleme der Menschheit“
Die weltweite Hunger- und Ernährungsproblematik stellt der Film „Hunger“ in den Mittelpunkt, den der renommierte Filmemacher Marcus Vetter und die Journalistin Karin Steinberger im Auftrag des SWR für die ARD-Themenwoche „Essen ist Leben“ drehten.
Der in Mauretanien, Kenia, Indien, Brasilien und Haiti entstandene Film zeigt Menschen, die gezwungen sind, mit chronischem Hunger zu leben. Er fragt, warum der Skandal des Hungers andauert und noch immer so viele Menschen keinen Zugang zu ausreichender Nahrung haben. Dabei kommen Themen wie die so genannte Grüne Gentechnik, die EU-Fischerei-Politik, der fehlende Zugang zu Wasser, die Verdrängung der Nahrungsmittel- zugunsten der Futtermittelproduktion sowie die Auswirkungen von Billigimporten auf die Entwicklungsländer zur Sprache. Der vielfach ausgezeichnete Film erhielt 2011 den renommierten Robert-Geissendörfer-Preis, den Medienpreis der Evangelischen Kirche, weil er „Zusammenhänge eindrücklich beschreibt und Strukturen klar benennt“, um zu seiner Ausgangsfrage zurückzukehren, der Frage nämlich: „Wann fangen wir endlich an, unser Leben in EINER Welt zu leben?“
Der Film wird als Multimedia-Paket mit Hintergrundmaterialien für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit angeboten, an deren Konzeption u.a. auch EZEF beteiligt war. Das Paket wurde mit dem Bildungsmedienpreis „digita 2012“ ausgezeichnet und damit als „vorbildliches Lernangebot zur intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung mit einem der brisantesten Probleme der Menschheit“, gewürdigt.Film und Begleitmaterial kann beim EZEF im Online-Katalog bestellt werden.
Filmstart von «Jeder Tag ist ein Fest » (Everyday is a Holiday) am 6. Oktober 2011
Drei Frauen machen sich auf den Weg.
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