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  Kinostart des von EZEF unterstützten Films SHANGHAI – SHIMEN ROAD durch Kairos Film Verleih am 13. März 2014

  Kino-Premiere von „Good Morning Karachi“

  Stefan Kaspar ist gestorben

 EZEF-News-Archiv



  Erde und Asche

  Zulu Love Letter

  Buud Yam

  Filminfo-Archiv



  Kairo 678 - Aufstand der Frauen

  Die Piroge

  Mona

  Arbeitshilfen-Archiv

Kinostart von "Good Moring Karachi" am 08.05.2014




Ein Film von Sabiha Sumar

Pakistan, Deutschland 2012, 85 min., OmU

Unzufrieden mit ihrem Leben, das nur eine Zukunft als Ehefrau und Mutter für sie vorzusehen scheint, setzt Rafina alles daran, sich ihren Traum, Model zu werden zu erfüllen. Rosie, die Freundin ihrer Mutter, arbeitet als Kosmetikerin und führt Rafina in der Modelagentur „Radiance“ ein. Dort trifft sich die junge westlich orientierte Elite Pakistans, die in der neu entstehenden Mode- und Medienindustrie die Chance für berufliche Unabhängigkeit sieht. Schön und ehrgeizig schafft es Rafina, bei einer Modenschau mitzulaufen. Dies bringt sie nicht nur in Konflikt mit ihrer Mutter, die sie und ihren kleinen Bruder in einfachen Verhältnissen erzogen hat, sondern auch mit ihrem Verlobten Arif, der nicht möchte, dass seine zukünftige Ehefrau einen Beruf ausübt - schon gar nicht als Model. Aber auch er träumt von einer besseren Zukunft. Er engagiert sich in der Partei Benazir Bhuttos, die Ende 2007 einen Neuanfang in die pakistanische Politik sucht. Vor dem Hintergrund der Unruhen, die Pakistan in der kurzen Zeit nach der Rückkehr Benazir Bhuttos und ihrer Ermordung erschüttern, und die im Film in den Radiokommentaren des Magazins „Good Morning Karachi“ lebendig werden, muss sich Rafina zwischen den Verheißungen der modernen Modewelt und ihrer an traditionellen Lebensformen orientierten Herkunft entscheiden.

Der Film  wurde vom Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) in der Produktion gefördert.

Weitere Informationen unter Presse



Kinostart von "Tödliche Hilfe" am 13.11.2013

Ein Film von Raoul Peck

Haiti, Frankreich, USA, Belgien 2013, 99 min. Original

(mit deutschem Kommentar, teilweise untertitelt)

Am 12. Januar 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. 250.000 Menschen verloren ihr Leben, mehr als eine Million waren obdachlos. Die Weltgemeinschaft reagierte schnell. Die humanitäre Hilfe begann sofort anzulaufen. Dutzende Staaten, zahlreiche internationale Organisationen und tausende Nichtregierungsorganisationen versprachen Hilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau des Landes. Schon im März 2010 wurden auf einer Internationalen Geberkonferenz elf Milliarden US $ an Hilfszahlungen zugesagt.

Die Hoffnungen der Haitianer waren groß. Durch die Hilfszusagen aus aller Welt wurde auch die Erwartung geweckt, Haiti nicht nur wieder aufzubauen, sondern die Katastrophe als Chance für eine Neugestaltung des Landes zu nutzen, indem die Administration des ‚schwachen Staates‘ verbessert und sich durch den Wiederaufbau für die Bevölkerung eine neue wirtschaftliche Perspektive eröffnen würde. Die von den Vereinten Nationen eingerichtete „Interim Haiti Recovery Commission“ (IHRC), deren Vorsitz Bill Clinton als UN-Sonderbeauftragter und der haitianische Premierminister Jean-Max Bellerive gemeinsam übernahmen, sollte die Umsetzung des ambitionierten Vorhabens gewährleisten.

Raoul Peck reiste unmittelbar nach der Katastrophe nach Haiti. Bestens vertraut mit den schwachen administrativen Strukturen seines Heimatlandes – 1996/97 war er haitianischer Kulturminister – und in engem Kontakt mit der Zivilgesellschaft, ist er von Beginn an zwar skeptisch gegenüber den weitreichenden Hilfszusagen, sieht aber auch die großen Chancen, die diese außerordentliche Aufmerksamkeit für Haiti bietet. So entscheidet er sich, den Prozess des Wiederaufbaus über einen längeren Zeitraum filmisch zu begleiten.

Nach zwei Jahren Dreharbeiten fällt Pecks Zwischenbilanz kritisch aus. Ohne vorzugeben, eine objektive Bestandsaufnahme vorzulegen, diagnostiziert er nicht nur gravierende Defizite bei der Koordination der Hilfsprogramme, sondern beklagt vor allem auch die fehlende Bereitschaft der vielen Nichtregierungsorganisationen, die haitianische Zivilgesellschaft und die von der Katastrophe betroffenen Menschen in ihre Bemühungen mit einzubeziehen.

Für seine subjektiven Einschätzungen der Ereignisse hat er eine zweite filmische Ebene gewählt: den Gedankenaustausch mit einer Entwicklungshelferin, der immer wieder als Off-Kommentar einfließt. Mit dieser komplexen ästhetischen Gestaltung, ist Raoul Peck sowohl eine beobachtende und berichtende Langzeitbeobachtung, als auch das Dokumentarfilmessay eines Haitianers gelungen, der die Geschichte und Geschicke des Landes seit Jahrzehnten filmisch begleitet und kenntnisreich reflektiert.

7. Eine-Welt-Filmpreis NRW 2013 www.fernsehworkshop.de 

Weitere Informationen unter Presse

Kinostart von „Die Piroge“ am 18.04.2013

EZEF bringt den Film „Die Piroge“ von Moussa Touré ins Kino 

2. Juni, Berlin, Kino Hackesche Höfe, 17:00 Uhr
3. Juni, Berlin, Kino Hackesche Höfe, 20:00 Uhr, und Schulvorstellung 11:00 Uhr
4. Juni, Hannover, Kino im Künstlerhaus,  19:30 Uhr
5. Juni, München, Monopol Kino, 19:00 Uhr
6. Juni, Köln, Cinenova, 20:00 Uhr

„Die Piroge“, der neue Film des senegalesischen Regisseurs Moussa Touré startet am 18. April in deutschen  Kinos. Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe von Senegalesen, die sich in einem Fischerboot auf den Weg nach Europa machen.

Am Rande eines traditionellen Ringwettkampfs werden die Bedingungen für die Überfahrt verhandelt. Als Kapitän soll Baye Laye die Verantwortung für die 30 Männer übernehmen, darunter auch sein Bruder, der hofft, in Europa Karriere als Musiker zu machen. Die Gruppe, die sich in der Enge des Bootes zusammenfindet, ist bunt gemischt. Männer verschiedener Ethnien, die nicht die gleiche Sprache sprechen und zum Teil noch nie das Meer gesehen haben, treffen dort aufeinander. Als blinder Passagier bringt eine Frau Unruhe unter die Reisenden. Und unterschiedlich sind auch die Hoffnungen und Wünsche, die jeder Einzelne mit Europa verbindet.

Nur Kapitän Baye Laye weiß, wie gefährlich die Überfahrt wirklich ist. Nicht wenige Boote sind von der Strömung in die Weiten des Atlantischen Ozeans getrieben worden und haben ihr Ziel nie erreicht. Und so nimmt die Piroge ihre Reise auf. Erscheint sie zunächst groß und gut ausgerüstet, ist sie bald nur noch ein winziger Punkt in den Weiten des Ozeans.

Moussa Touré, der mit seinem Film „TGV-Express“ schon einen erfolgreichen Film im deutschen Kino hatte, greift in seinem neuen Film ein hochaktuelles Thema auf. Die Geschichten der Reisenden, die er in packenden Bildern erzählt, öffnen gleichzeitig den Blick auf die Geschichten all jener unzähligen Afrikaner, die sich mit ebenso großen Hoffnungen auf den Weg nach Europa gemacht haben und deren Schicksal ähnlich hätte verlaufen können.

Der Film erhielt 2012 beim Filmfest München mit dem ARRI-Preis Bester Internationaler Film und den Hauptpreis beim Filmfestival Karthago. Im Februar 2013 wurde er beim Panafrikanischen Filmfestival in Ouagadougou mit dem Bronzenen Yenenga geehrt.

Die Piroge wurde als Film des Monats April 2013 der Jury der Evangelischen Filmarbeit ausgezeichnet.
www.film-des-monats.de/filme/la-pirogue

Filmtipp von Vision Kino: : http://www.visionkino.de/WebObjects/VisionKino.woa/wa/CMSshow/1211472

Finanziell gefördert wurde der Film vom Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).

       

Filme zum Wegwerfen – Müll und Recycling als globale Herausforderung 9 Filme und Begleitmaterial für Unterricht und Bildung

Wachsender Konsum und immer neue Produkte, die von der Wirtschaft ersonnen werden, um sie verkaufen zu können, führen zunehmend zu Problemen bei der Entsorgung dessen, was am Ende übrig bleibt. Vieles wird weggeworfen, obwohl es noch brauchbar, oder eine Reparatur teurer als eine Neuanschaffung ist. Dies betrifft Handys oder Computer ebenso wie Lebensmittel. Diese Verschwendung wertvoller Ressourcen führt zu Engpässen, Preissteigerungen und riesigen Abfallbergen. Die Auswirkungen für Mensch und Umwelt sind gravierend.

Die neun Filme der DVD greifen verschiedene Aspekte dieser Thematik von Entsorgung und Wiederverwertung auf. Sie greifen aber nicht nur Probleme auf, sondern zeigen auch Alternativen. So wird auf einen im Grunde verantwortungslosen Umgang mit verschiedenen Gütern des Alltags wie Essen, Kleidung oder Elektronik aufmerksam gemacht. Wir begegnen Menschen, die bewusst konsumieren, was andere wegwerfen, oder ihr Überleben mit dem Sammeln von Müll sichern müssen. Es werden verschiedene Initiativen vorgestellt, wie Abfall wieder verwertet werden kann.

Weitere Informationen zu den einzelnen Filmen finden Sie in unserem online-Katalog



Ausgewählte EZEF-Filme als Home-Angebot

Eine Auswahl ausgezeichneter Spiel- und Dokumentarfilme aus dem EZEF-Programm steht auch mit Home-Rechten zur Verfügung,sie können also ausschließlich für die private Nutzung erworben werden. Der Katalog bietet einen Überblick über alle lieferbaren Titel, die Sie bei uns zu einem besonders günstigen Kennenlern-Angebot bestellen können.

DVD-Katalog mit Home-Rechten

 

Die DVD „Die Straße gehört uns - 8 Filme zum Thema 'Kinder auf der Straße'“ setzt andere Akzente zum Thema "Straßenkinder"

Die acht Filme der DVD "Die Straße gehört uns" bieten einen anderen Blick auf die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen als dies die klassischen Filme über „Straßenkinder“ tun.
Straße ist in diesen Filmen aus Afrika, Indien, dem Nahen Osten und der Karibik zuallererst ein öffentlicher Raum – der von Begegnung und Kommunikation geprägt ist und der die Menschen verbindet. In einem sehr konkreten, manchmal auch metaphorischen Sinne handeln die Filme aber auch vom Unterwegssein – sei dies freiwillig, oder eher der Not gehorchend. Und so klingt in vielen der Filme unterschwellig auch die Frage nach der Zukunft der Kinder und Jugendlichen an – und oft sind sie es, die wichtige, ja teils sogar existentielle Entscheidungen treffen müssen.

Filme über "Straßenkinder" ließen sich problemlos als eigenes Genre beschreiben. Ziel der DVD ist es aber nicht, eine exemplarische Auswahl anzubieten. Ein wichtiges Ziel ist es vielmehr, die vermeintliche Genauigkeit des Begriffs "Straßenkinder" zu hinterfragen, oder anders formuliert, das häufig im Klischee erstarrte Verständnis in Frage zu stellen oder zu unterlaufen.

Das medienpädagogische Begleitmaterial ist für jeden Film nach dem gleichen Schema gegliedert: Inhalt des Films, Würdigung und Kritik, Themen des Films, Hintergründe, Bezüge des Einzelfilms zur Gesamtthematik der DVD, didaktische Hinweise, Links und Literatur- und Medienhinweise.

Weitere Informationen in unserem Online-Katalog.

Filme zur Fußball-WM 2010 inSüdafrika

Erstmals wird in diesem Jahr eine Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. Sie findet vom 11. Juni bis 11. Juli in Südafrika statt und ist damit das erste sportliche Ereignis dieser Größenordnung überhaupt in Afrika. Damit rückt nicht nur das Gastgeberland Südafrika, sondern der gesamte Kontinent stärker in das öffentliche und mediale Interesse hierzulande.

Im Januar lag der bisherige Kartenverkauf noch weit hinter den Erwartungen – dies spiegelt die widersprüchlichen Erwartungen in Verbindung mit der erstmaligen Vergabe der WM nach Afrika. Sie soll ein Ereignis für die Fußball-Fans sein - 120.000 Freikarten werden an SüdafrikanerInnen verschenkt. Doch die regulären Ticketverkäufe bleiben sowohl in Afrika, wie weltweit unterhalb der Erwartungen. So sagt Danny Jordaan, der Chef von LOC, dem südafrikanischen Organisationskomitee der WM: "Diese WM soll eine afrikanische WM werden, doch bisher wollen alle Beteiligten nicht zum Fest kommen." Dass die Ticketpreise für die Mehrheit der südafrikanischen Bevölkerung weit jenseits ihrer finanziellen Möglichkeiten liegen, sollte in diesem Zusammenhang nicht ganz vergessen werden.

Doch auch sport- und fußballpolitisch gibt es eine interessante Diskussion. Sie entzündete sich zuletzt an der Frage der Sicherheit in Südafrika, als Uli Hoeneß, Präsident von FC Bayern München, den FIFA-Chef Joseph Blatter für die Vergabe der WM nach Südafrika kritisierte und dies als „eine der größten Fehlentscheidungen“ bezeichnete. Erfreulicherweise kritisierte Franz Beckenbauer diese Doppelmoral: "Europäische Klubs bedienen sich gerne mit den besten afrikanischen Spielern. Aber eine WM in Afrika wollen sie nicht. Das passt nicht zusammen".

Zu der Frage, ob die Austragung der Fußball-WM in Südafrika zu begrüßen oder kritisch zu sehen sei, gibt es sowohl im Land selbst wie weltweit sehr unterschiedliche Positionen. Doch fest steht, dass das Interesse an Südafrika derzeit größer ist als sonst und dass dies auch Anknüpfungspunkte für Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen bietet.

Welche Filme rund um das Thema „Fußball-WM 2010 in Südafrika“ von besonderem Interesse sind, finden Sie hier zusammengestellt. Einerseits sind dies Filme, die das Thema Fußball in Afrika ganz direkt thematisieren, wie „Sold Out – Von der Straße ins Stadion“, der aufzeigt, welche Geschichten hinter den Spielertransfers aus Afrika nach Europa stehen. Andererseits sind es Filme, die Kultur und soziale wie politische Fragen in Südafrika betreffen. Dabei sind Dokumentarfilme, wie „Es könnte so schön sein“, in dem fünf Frauen beschreiben, wie sich ihr Leben – und ihre Träume – verändert hat, seit sie wissen, dass sie HIV-positiv sind. Es sind aber auch Spielfilme darunter, wie „Fools“, der erste Spielfilm eines schwarzen südafrikanischen Regisseurs überhaupt, der – ganz neu – jetzt auch im Kino gezeigt werden kann.

Es sind allesamt Filme, die nicht so sehr auf unmittelbare Aktualität, sondern vielmehr auf ein tiefer gehendes Verständnis zielen.

Filme zur Situation in Südafrika

Filme rund um Fußball

Drei DVD-Titel empfehlen wir Ihnen als Themenpaket Südafrika: "Zulu Love Letter / Fools", "Die Welt ist rund - Fußballträume - Fußballrealitäten" und "Memories of Rain".
Im Themenpaket können wir Ihnen alle drei Filme zusammen zu einem besonders günstigen Paketpreis für 70 Euro statt regulär 99,80 Euro anbieten. Geben Sie einfach bei der Bestellung einer der DVDs unter "Mitteilung" an, dass Sie das Themenpaket Südafrika wünschen. Die DVDs sind ausgestattet mit Home-Rechten bzw. Ö-Rechten für "Die Welt ist rund". Sofern Sie Ö- oder Ö+V-Rechte für alle Filme möchten, nennen wir Ihnen gerne einen Sonderpreis auf Anfrage.

Filme zu Haiti
Vielbeachtete Premiere von Moloch Tropical bei der Berlinale - Weitere Filme zu Haiti

Das schwere Erdbeben in Haiti liegt nun schon einige Wochen zurück und steht nicht mehr im Zentrum der Medien. Doch für Haiti interessieren sich derzeit mehr Menschen als je zuvor – dies wurde auch bei der Premiere des haitianischen Spielfilms „Moloch Tropical“ im Rahmen diesjährigen Berlinale sehr deutlich. Regisseur des Films ist Raoul Peck, der seinen neuesten Film – fertig gestellt wurde dieser schon im Herbst 2009 – wieder in Haiti realisieren konnte (nach „Haitian Corner“, „Der Mann auf dem Quai“ und „Profit nichts als Profit!“). 1996/1997 war Raoul Peck Kulturminister in Haiti.

 
 Raoul Peck bei der Berlinale
Die Premiere seines Films war nicht nur Anlass für ihn von seinen Eindrücken zu berichten, wie die haitianische Zivilgesellschaft mit den Folgen des Erdbebens umgeht, sondern auch eine Reihe kritischer Punkte in der Berichterstattung, vor allem aber der medialen Wahrnehmen Haitis zu thematisieren. "Sogar in der Katastrophe geht es um Profit" – betitelte der Tagesspiegel das Interview mit Raoul Peck.

Auf die Frage nach der „Beziehung Haitis zum großen Nachbarn“ antwortete Peck:
„Haiti hat viele Interventionen erlebt, viele Versuche, die Souveränität des Landes zu beschneiden – nicht nur von amerikanischer Seite. Da sind die Haitianer heute achtsam genug. Was mich beunruhigt, ist eher, wie viel Energie in nutzlosen Debatten und wie viel Geld jetzt verschwendet wird. Und die Korruption. Große Unternehmen tauchen in Katastrophengebieten auf und haben nichts Besseres zu tun, als sofort ihren politischen Einfluss daheim zu mobilisieren und lukrative Verträge zu ergattern – während man noch Menschen aus den zertrümmerten Häusern holt. Es ist falsch, Tonnen von Hilfsgütern ins Land zu schütten. Viel besser wäre es, die lokalen Produkte aufzukaufen, um sie der Bevölkerung zu geben und die heimische Wirtschaft zu stärken.“
(Interview im Berliner Tagesspiegel)

Und in einem in der Frankfurter Rundschau veröffentlichten Text berichtet er von seinem Besuch:

„Eine wütende Freundin sagt: ‚Sie wollen um jeden Preis, das wir in das Bild passen, das sie von uns haben.’ Sie sprach von den Bildern auf CNN, wo aus Hubschraubern Lebensmittel an die Bevölkerung verteilt wurden. Eine anarchische Vergabe, die natürlich in einer Schlägerei endete - live und direkt von CNN übertragen.
Was sollen diese Bilder beweisen? Dass die Haitianer Hunde sind? Dass Menschen, die Hunger haben und sich vernachlässigt fühlen, sich wie Tiere verhalten? Das Schlimmste daran ist nicht, die Bilder zu zeigen, sondern das Ungleichgewicht, der Fakt, dass diese Bilder keinen Platz mehr lassen für solche, die vielleicht treffender wären.“
(http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2319010_Raoul-Peck-zu-Haiti-Eintrittskarte-in-eine-Sackgasse.html)

(zur Filmpremiere des von EED und EZEF geförderten Films siehe die aktuelle Pressemitteilung).

Der EED bzw. EZEF haben nicht nur den neuen Film von Raoul Peck unterstützt, sondern auch einige seiner früheren Filme im Verleih – und EZEF bietet auch einige andere Filme zu Haiti. Diese sind von ihrem Produktionszeitraum her gesehen allesamt älter, bieten aber Einblicke in die Geschichte und Kultur des Landes und machen damit deutlich unter wie prekären Umständen die Haitianer schon vor dem verheerenden Erdbeben gelebt haben.

Gerade für Kinder und Jugendliche ist es auch wichtig, das durch die aktuelle Berichterstattung geweckte Interesse aufzugreifen und ihnen Hintergrundwissen zu vermitteln, vor allem aber die Menschen Haitis nahezubringen.

Die Filme:

Der Mann auf dem Quai
Raoul Peck, Haiti / Frankreich / Kanada / Deutschland 1993, Dokumentation, 105 Min., VHS
Eine kleine Provinzstadt in Haiti Anfang der 60er Jahre. Es ist die Zeit der Diktatur von François Duvalier, genannt ‚Papa Doc'. Vor diesem düsteren Hintergrund entfaltet sich die Geschichte der achtjährigen Sarah. Ihre Erinnerung an jene Zeit ist bruchstückhaft und schmerzhaft. Ihr Vater war Offizier, ihr Patenonkel Sorel ist vor wenigen Tagen verhaftet worden...

Profit, nichts als Profit!
Raoul Peck, Haiti / Frankreich / Deutschland 2001, Filmessay, 57 Min., VHS
„Ich komme aus einem Land, das theoretisch nicht existiert“ – so eröffnet der Kommentar. Haiti ist das Land, von dem der Regisseur Raoul Peck hier spricht. Und er nennt auch bald einen der Gründe, die er für die Misere seines Landes ausmacht: „Das Kapital hat gewonnen“. Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt, als Fallbeispiel - Raoul Peck sucht in seinem dokumentarischen Filmessay zu ergründen, was es mit der Allerweltsweisheit auf sich hat, derzufolge „das Streben nach Geld die Welt antreibt“ und er fragt, ob es nicht doch wichtigeres gibt als Profit. Gegenpol zu den Börsen und boomenden Finanzmetropolen westlicher Metropolen ist ihm dabei Port á Piment, eine Kleinstadt in Haiti.
So etwa wenn er in einer Kontrast-Montage der vom Jahrtausendwende- Feuerwerk illuminierten Londoner Tower-Bridge ein Flüßchen in Haiti gegenüberstellt, das die Menschen barfuß durchwaten oder von Stein zu Stein springend überqueren. In einem poetisch-ironischen Stil erzählt Raoul Peck die uralte Fabel von Arm und Reich dieser Welt.

Himmel und Hölle
Marquise Lepages, Kanada / Indien / Haiti / Jemen 1999, Dokumentation, 53 Min., erhältlich auf der DVD "Kinderwelt - Weltkinder" 
Himmel und Hölle, ein uraltes Hüpfspiel, verbindet Mädchen des Südens und des Nordens mit den Traditionen ihrer Länder und den vielfältigen Formen der Unterdrückung. Der Film vermittelt Einblicke in den Alltag, in die Wünsche und Visionen von zehn Mädchen aus sechs Ländern (Indien, Thailand, Jemen, Peru, Haiti und Burkina Faso).

Zwei Mädchen aus Cité Soleil
Heike Fritz / Stephan Krause, Deutschland / Haiti 1996, Dokumentation, 30 Min., erhältlich auf der DVD "Kinder dieser Welt erzählen - im Fokus: Kinderrechte"
Malia und Edeline, elf und neun Jahre alt, leben mit ihrer Mutter und drei Geschwistern in einer kleinen Wellblechhütte in den Slums der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Sie helfen der Mutter Lebensmittel zu verkaufen und haben oft selber nicht genug zu essen. Hunger und Gewalt sind an der Tagesordnung.

Näheres zu den Filmen finden Sie im Katalog/Shop bzw. bei den Arbeitshilfen.

DVD-Neuerscheinung „Unterwegs in die Zukunft – 12 Filme zum Thema Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“

Hab und Gut in aller Welt - Haiti
Gerlinde Böhm, Deutschland / Haiti 2003, Dokumentation, 26 Min., erhältlich auf der DVD "Hab und Gut in aller Welt" 
Marie und Réme Jean-François wohnen mit fünf Kindern in Jacmel an der Südküste des Landes. Beide arbeiten als Schneider, aber ihr Einkommen reicht nicht, um Essen, Schulgeld, Strom und die Reparaturen am Haus zu finanzieren. Deshalb handelt Réme noch mit Brettern und bewirtschaftet ein kleines Stück Land. Wasser gibt es nur zweimal die Woche in Jacmel – jeweils für zwei Stunden. Aber wenigstens ist der Ort gut mit Elektrizität versorgt. Für Rémé war das ein wichtiger Grund, vom Land in die Stadt zu ziehen. Seit zwölf Jahren baut die Familie am eigenen Haus. In zwei Jahren soll es endlich fertig sein. Maries großer Traum ist es, ihrem Vater nach Miami zu folgen, dort zu arbeiten und mehr zu verdienen.

Die neue DVD des EZEF gibt einen Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte zum Thema „Zukunftsfähiges Deutschland“; weitere DVDs im Angebot des EZEF können als Anregung zur Diskussion genutzt werden.

Der Klimawandel und andere ökologische Krisen bedrohen die Ökosysteme der Erde und ihre Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Die Folgen des Klimawandels und einer nicht nachhaltigen Wirtschaftsweise sind überall auf der Welt spürbar. Die Begrenztheit der Ressourcen ist zu einem geopolitischen Sicherheitsrisiko geworden. Diese Krisen und Konflikte, betreffen besonders hart die arme Bevölkerung in den Ländern des Südens und verschärfen die bereits bestehende Ungerechtigkeit. Eine zukunftsfähige Entwicklung ist dringend notwendig und sie verlangt in erster Linie einen Kurswechsel in Industrieländern wie Deutschland.

Begleitend zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" bietet die DVD „Unterwegs in die Zukunft“ zwölf Filme, die deren Themen, Analysen und Problemfelder aufgreifen und aus unterschiedlichen Blickwinkel beleuchtet. Die zwölf Filme setzen sich mit dem Thema Zukunftsfähigkeit auseinander und wollen zum Nachdenken anregen, ob unser Lebensstil nicht grundsätzlich geändert werden muss.

So finden sich Filme der unterschiedlichsten Machart auf dieser DVD: Klassische Fernsehreportagen, wie „Alptraum im Fischerboot - Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik“, oder „Kein Brot für Öl“, der nach den ökologischen und sozialen Folgen der „Bio“-Sprit-Produktion in Kolumbien fragt; es gibt ebenso unterhaltsame wie witzige, es gibt nachdenklich stimmende oder auch höchst provokative Animationsfilme, wie die  Anleitung zur Weltzerstörung (Wie zerstören wir die Welt) oder die Tierparabel über den Umgang mit schlechten Nachrichten („Agricultural Report“); und nicht zuletzt gibt es Filme, die Informationen über komplexe Sachverhalte, bieten wie z.B. über den Fairen Handel mit Kaffee („Um Fair zu sein – Kaffeegenuss ohne Umwege“) oder einen Film über solarthermische Kraftwerke („Sonnenenergie für die Welt der Zukunft“), der im Zusammenhang mit dem umstrittenen Großprojekt  "Desertec" sehr aktuell ist.

Lassen Sie sich von diesen Filmen also informieren, anregen, aber auch irritieren und provozieren. Lachen und Lernen sind keine Gegensätze, sondern Geschwister! Geeignet sind viele der Filme auch schon für Kinder und Jugendliche. Sie können sowohl in der Schule, in der Jugendarbeit wie im Konfirmandenunterricht, in der Erwachsenenbildung und der Gemeinde eingesetzt werden und auch, um Themen vertiefend zu erarbeiten und zu analysieren, um Anregungen auch für Fragen eines anderen Lebensstils zu diskutieren und nicht zuletzt, um Handlungsperspektiven zu finden und abzuwägen. Viele Anregungen dazu finden Sie jeweils in den Arbeitshilfen, die auf der DVD zu jedem Film enthalten sind.

Die Filme der DVD im Überblick:

Landfunk
Melina Sydney Padua, Irland 2004, Animation, 3 Min.

 "Alptraum im Fischerboot"

 

 "Das Rad"

 

 "Wie zerstören wir die Welt"

 

"350 Meter bis zum Bäcker"


Alptraum im Fischerboot - Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik
Klaus Martens, Michael Grytz, Deutschland 2008, Dokumentation; 60 Min.

Delivery
Till Novak, Deutschland 2007, Animation, 9 Min.

Kein Brot für Öl - Der Biosprit-Boom in Kolumbien
Renate Werner, Deutschland 2009, Dokumentation, 30 Min.

Heimarbeit
Fabian Möhrke, Deutschland 2005, Fake- Dokumentation, 2 Min.

Mr. Frog goes fishing
Moritz Bunk, Deutschland 2004, Animation, 4 Min.

Das Rad
Chris Stenner, Heidi Wittlinger, Arvid Uibel, Deutschland 2001, Animation, 9 Min.

Sonnenenergie für die Welt der Zukunft
Gustavo Yánez, Deutschalnd 2009, Dokumentation, 18 Min.

Um Fair zu sein - Kaffeegenuss ohne Umwege
Andreas Gruber, Össterreich/Deutschland 2009, Dokumentation, 35 Min.

Wie zerstören wir die Welt
Pete Bishop, Großbritannien 2007, Animation, 4 Teile à 2 Min.

Die Küche im Dorf lassen - das Modell der Evangelischen Akademie Bad Boll
Karin Haug, Deutschland 2009, Dokumentation, 10 Min.

350 Meter bis zum Bäcker - wie wir das Klima verändern
Heide Breitel, Deutschland 2009, Dokumentation, 10 Min.

Für weitere Informationen zur DVD „Unterwegs in die Zukunft“ besuchen Sie bitte unseren Online-Katalog.

Das EZEF bietet auch weitere Filme an, die bei einer Diskussion zum Thema Zukunftsfähiges Deutschland genutzt werden können:

Amal
Regie: Ali Benkirane, F/Marokko 2003; Kurzspielfilm, 17 Min., Spielfilm, DVD

Arlit, zweites Paris
(Arlit, deuxieme Paris)

 "Arlit, zweites Paris"

 

 "Amal"

 

 "Über Wasser"


Regie: Idrissou Mora-Kpai, Frankreich / Benin 2005, 78 Min., Dokumentarfilm, DVD

Der blinde Passagier
(Le Clandestin)
Regie: José Laplaine; Kongo 1996, 15 Min., Spielfilm, 16 mm/VHS

Blinder Passagier
(De Verstekeling)
Regie: Ben van Lieshout, Niederlande 1997, 90 Min., Spielfilm, 16 mm/VHS

Essverhalten und Umweltschutz - Mangrovenkiller Krabbenzucht
Regie: Gustavo Yánez, Deutschland 2002, 20 Min., Dokumentarfilm, VHS

Das Geheimnis der Buschleute
(The Bushman’s Secret)
Regie: Rehad Desai; Südafrika/Australien/Deutschland 2006, 63 Min., Dokumentarfilm, DVD

Die große Schatzkiste für die Kinder der Zukunft (Serie)
Idee und Konzeption: Pierre Hoffmann, Mexiko / Philippinen / Südafrika / Tansania / Indien / Weißrussland / Kanada / Deutschland / Griechenland / Polen / Russland / Türkei 1999, je 25 Min., 12 Dokumentarfilme, VHS

Die große Schatzkiste für die Kinder der Zukunft - Kinder weltweit - Projektdarstellung und Filmbeispiele aus der Produktion
Regie: Pierre Hoffmann und Britta Lorch, Deutschland 2006, 35 Min., Dokumentarfilm, DVD 

Insel der Blumen
(Ilha das flores)
Regie: Jorge Furtado; Brasilien 1989, 12 Min., experimenteller Dokumentarfilm, 16 mm/VHS

Kampf ums Wasser
(A guerra da água)
Regie: Licinio Acevedo; Mozambik 1996, 30 Min., Dokumentarfilm, VHS

King Cotton – Baumwolle als Schicksal
Regie: Peter Heller, Deutschland, Tansania 2006, Dokumentarfilm, DVD

Die Multiknolle – Karriere einer Ackerfrucht
Regie: Joerg Altekruse; Deutschland 1998, 44 Min., Dokumentarfilm, VHS 

Pauschal total - Eine Reise – zwei Ansichten
Regie: Imad Karim; Deutschland 1995, 29 Min., Dokumentarfilm, VHS

Süßhunger – Globalisierung in der Zuckerdose
Regie: Christoph Corves, Deutschland 2002, 45 Min., Dokumentarfilm, DVD 

Über Wasser
Regie: Udo Maurer, A 2007, 85 Min., Dokumentarfilm, DVD

Weitere Informationen zum Projekt "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" finden sie unter zukunftsfaehiges-deutschland.de. Eine Übersicht über die verfügbaren Materialien des Studie bietet ein Flyer, den sie hier als PDF ansehen können.

"Bilder im Kopf - Klischees, Vorurteile, kulturelle Konflikte" veröffentlicht
Wir alle haben Bilder im Kopf, die Orientierungshilfen im Alltag sind, die uns leider oft aber auch daran hindern, die Wirklichkeit so wahrzunehmen, wie sie ist.

Die sechs Kurzspielfilme der DVD schildern Situationen, in denen verschiedene Meschen einander begegnen. Provokativ und manchmal auch komisch zeigen die Filme, was passiert, wenn Vorurteile und Klischees über tatsächliche oder vermeintliche kulturelle Unterschiede die Wahrnehmung und die Kommunikation bestimmen. 

Die Filme auf der DVD:

Hiyab- Das Kopftuch
Elvis auf Besuch - When Elvis came to visit
Schnee in Marrakesch - Il neige à Marrakech -
Parallelen
Tricko - Das T-Shirt
Noch Fragen?


Kinostart von „Buud Yam“ am 8. Juni 2006
Mit seinem Debutfilm „Wênd Kûuni – das Geschenk Gottes“ hatte Gaston Kaboré die internationale Aufmerksamkeit auf das bis dahin unbekannte afrikanische Filmland Burkina Faso gelenkt. Fünfzehn Jahre später drehte er mit „Buud Yam“ eine Fortsetzung der Geschichte dieses Waisenjungen, der sich auf die Suche nach seiner Identität begibt. Für dieses Roadmovie der besonderen Art wurde Gaston Kaboré mit dem Hauptpreis des FESPACO ausgezeichnet, des größten afrikanischen Filmfestivals.
„Buud Yam“ findet nun auch seinen Weg in die deutschen Kinos. Regulärer Starttermin für den Film ist der 8. Juni 2006.
Der Kino-Verleih erfolgt durch EZEF.
Informationen zum Filmstart finden Sie hier.

 

Kinostart des Afrika-Klassikers „Touki Bouki“ am 1. Juni  2006
Nach über 30 Jahren findet Djibril Diop Mambétys legendärer „Touki Bouki – die Reise der Hyäne“ endlich seinen Weg in die deutschen Kinos.
Der film dienst schrieb: „Diop Mambetys Film ist eben nicht nur ein „Klassiker der afrikanischen Filmgeschichte“, sondern ein Klassiker des Kinos. Diesen Unterschied wird man in Deutschland wohl erst dann begreifen, wenn alle Welt „Touki Bouki“ in einem Atemzug mit den besten Filmen eines Renoir, Welles oder Coppola nennt.“
Regulärer Starttermin für „Touki Bouki – Die Reise der Hyäne“ ist nun der 1. Juni.
Der Kino-Verleih erfolgt durch EZEF.
Informationen zum Filmstart finden Sie hier.

 Filmstart von Zulu Love Letter am 18. Mai 2006
"Zulu Love Letter" feierte seine Premiere beim Filmfestival von Venedig im Jahr 2004. Seither wurde es mit verschiedenen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Europäischen Union beim größten afrikanischen Filmfestival in Ouagadougou sowie dem Preis von UNICEF für die Unterstützung der Rechte von Frauen.
„Zulu Love Letter“ erzählt die Geschichte von Thandeka Khumalo, die von tiefen Schuldgefühlen gequält wird. Während der Apartheid wurde die schwangere Journalistin nach der Veröffentlichung eines Artikels über einen Polizeimord an einer schwarzen Aktivistin inhaftiert und gefoltert. Ihre Tochter, die mittlerweile 13-jährige gehörlose Mangi, leidet noch immer unter dem Trauma der Mutter.
Über die traditionelle Herstellung eines Amuletts, dem Zulu Love Letter, erhofft sie sich, wieder Zugang zu ihrer Mutter zu finden.
Kinoverleih erfolgt durch EZEF.
Informationen zum Kinostart finden Sie hier.

 

Gesamtkatalog DVD 2013

Der Gesamtkatalog 2013 ist erschienen. Die Informationen zu den einzelnen Filmen können Sie unter folgenden Links als PDF-Datei abrufen:

Filme zum Wegwerfen
Unsere Fremde
UFO in her eyes
Robert Mugabe - Macht um jeden Preis
Eine Giraffe im Regen
Herz des Himmels, Herz der Erde
Raising Resistance
Yaayboy
Kolonialmama
Ferien in der Heimat
Der Vorführer / Der Netzwerker
Kairo 678
7 oder Warum ich auf der Welt bin
Der Überfall
Jerusalem - The East Side Story

Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne den Prospekt zu.



Artikel zuletzt geändert am: Donnerstag, 3. April 2014 16:31


Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit
Kniebisstraße 29, 70188 Stuttgart

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